Gegründet 1998 in Zofingen
Das Institut hinter ReflectIQ.
ReflectIQ führt viele Menschen gleichzeitig durch strukturierte Reflexionen und zeigt, wo ihre Sichtweisen auseinanderliegen. Das Institut entwickelt die Plattform, setzt den Standard für die Prozessbegleitung und vergibt die Rechte, damit zu arbeiten.

Entwickeln
Plattform und Reflexionsformate. Neue Formate entstehen in gemeinsamen Projekten.
Standard setzen
Curriculum und Kriterien für die ReflectIQ-Prozessbegleitung. Schulungsinstitutionen bilden danach aus.
Lizenzieren
Lizenzen für Organisationen und für die Prozessbegleitung, Rechte für Partner.
Wofür ReflectIQ
Das Problem
In Veränderungsvorhaben sehen die Beteiligten dieselbe Lage unterschiedlich, ohne es voneinander zu wissen. Entscheidungen werden getroffen, wieder aufgemacht oder kommen nicht ins Handeln. Interviews und Workshops machen das sichtbar, aber nur in kleinen Kreisen.
Was ReflectIQ tut
Die Plattform führt viele Menschen gleichzeitig online durch strukturierte Reflexionen, mit Bewertungen und eigenen Begründungen. Sie zeigt, wo die Sichtweisen auseinandergehen, getrennt nach Team oder Funktion. Die Prozessbegleitung sieht, was geschrieben wurde, nicht von wem.
Was beim Menschen bleibt
Die Fragen stellt die Plattform. Die Deutung, die Freigabe der Ergebnisse an das Team und der nächste Schritt bleiben bei der Prozessbegleitung.
Der Weg in vier Etappen
Die Prozessbegleitung führt eine Initiative über vier Etappen und wählt für jede die passenden Reflexionsformate. Die Methodik ist im Buch «Klarheit entsteht im Handeln» beschrieben.
Etappe 1
Reflexion zur Diagnose
Unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen.
Perspektivenwechsel · Potenzialanalyse · Zuversichtsanalyse · Sichtweisen-Check
Etappe 2
Verständigung über Polaritäten
Wie jede Person ein Spannungsfeld erlebt, und das gemeinsame Bild der Gruppe.
Polaritäten-Check mit Polaritäten-Spiegel
Etappe 3
Vereinbarung des Modus Operandi
Eine moderierte Sitzung, in der das Team neues Verhalten vereinbart.
Mit der Prozessbegleitung
Etappe 4
Reflexion zur Verankerung
Aus dem gelebten Verhalten lernen, in wiederkehrenden Runden.
Reflexion zur Verankerung
ReflectIQ ist mehr als ein Weg mit vier Etappen
Mit den bestehenden Formaten
Zertifizierte Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleiter
Veränderung über Zeit
Dasselbe Format in Abständen wiederholen und sehen, wie sich die Lage verschiebt. Beim Rückbau des Kernkraftwerks Mühleberg stieg der Zuversichtsindex über zwei Jahre von minus 2 auf plus 47 Prozent.
Mit eigenen Formaten
Nach der Weiterbildung Formatentwicklung
Wer die Weiterbildung abgeschlossen hat, entwickelt gemeinsam mit dem Institut eigene Formate für die eigene Geschäftsidee. Wie neue Formate entstehen →
Zum Ausprobieren
Kurzdiagnose Entscheidungsnebel
Ein Format von Hermann Ladner, gemeinsam mit dem Institut entwickelt. Eine Führungskraft prüft an einer eigenen Situation, ob Entscheidungsnebel wirkt. Ohne Begleitung, 10 bis 15 Minuten.
Für Organisationen
Mit ReflectIQ arbeiten Sie immer mit einer zertifizierten Prozessbegleitung. Die Plattform beziehen Sie auf einem von vier Wegen.
Die erste Initiative über die Prozessbegleitung
Sie bringt die Plattform über ihr Abonnement mit. Das gilt für eine Initiative je Organisation, längstens sechs Monate.
Purchase Order für eine Initiative
Der Auftraggeber bestellt die Plattform über Ihren Einkauf beim Institut. Sie gilt für diese Initiative.
Kundenlizenz
Ihre Organisation lizenziert die Plattform für eine feste Laufzeit. Sie gilt für alle Initiativen, die eine zertifizierte Prozessbegleitung bei Ihnen führt.
Eigene Prozessbegleitung
Sie lassen eigene Leute ausbilden. Mit einer Kundenlizenz setzen Sie ReflectIQ danach selbst ein.
Prozessbegleitung vermitteln lassen
Beschreiben Sie kurz Ihre Lage. Das Institut schlägt Ihnen eine zertifizierte Prozessbegleitung vor, die zu Branche, Sprache und Region passt.
Ausbildung in Prozessbegleitung
Die Ausbildung führt in drei Stufen zur Zertifizierung. Zertifiziert wird je Format, gelernt wird in der Supervision am eigenen Fall.
So beginnt der Weg
Der Weg beginnt mit einem Awarenesstraining. Das Institut schreibt es offen aus oder führt es in einer Organisation durch; Organisationen mit eigener zertifizierter Prozessbegleitung führen es auch selbst durch. Wer teilgenommen hat, erhält eine Bestätigung, gleich wo das Training stattfand.
Diese Bestätigung ist die Voraussetzung für die Einschreibung ins Grundlagentraining. Das hat einen methodischen Grund: Das Grundlagentraining erklärt, was im Awarenesstraining erlebt wurde. Wer die Erfahrung nicht gemacht hat, bekommt die Erklärung zu etwas, das ihm nicht begegnet ist.
Wer vergleichbare Erfahrung mitbringt, kann sie anerkennen lassen. Darüber entscheidet das Institut im Einzelfall; die Anerkennung ersetzt die Bestätigung.
Wer zuerst sehen will, wie sich Entscheidungsnebel in der eigenen Situation zeigt, kann mit der Kurzdiagnose beginnen. Sie dauert zehn bis fünfzehn Minuten und braucht keine Vorbereitung.
Awarenesstraining im eigenen Haus
Das Institut verbindet das Awarenesstraining mit einem Kaderanlass oder einem Netzwerktreffen in Ihrer Organisation. Wer bei Ihnen später zertifiziert ist, führt es selbst durch. Eine Kundenlizenz braucht es dafür nicht.
Inhouse-Training anfragen →Stufe 1
Awarenesstraining
Entscheidungsnebel in der eigenen Organisation erkennen.
Stufe 2
Grundlagentraining
Die Methodik am Buch «Klarheit entsteht im Handeln», ohne Plattform. Mit Abschlussprüfung und dem Abzeichen «Methodische Grundlagen». Es berechtigt noch nicht, ein Format allein zu führen.
Stufe 3
Formattrainings
Die einzelnen Reflexionsformate, im System. Zertifizierung je Format; wer zertifiziert ist, führt das Format allein.
Danach: die Weiterbildung Formatentwicklung, für eine eigene Geschäftsidee auf ReflectIQ, so wie die Kurzdiagnose Entscheidungsnebel. Wie neue Formate entstehen →
Nächster Lehrgang in der Schweiz: Start im Dezember 2026, durchgeführt vom Life Institut.
Ausbildungsunterlagen anfordern →
Trainings für eine Zielgruppe
Aus den Bausteinen von Awareness- und Grundlagentraining stellt das Institut Trainings zusammen, die auf eine Rolle oder Branche und deren konkretes Navigationsproblem zugeschnitten sind.
Ein Beispiel ist der Lehrgang für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zum Thema «Führung im Spannungsfeld neuer Mehrheiten und Erwartungen».
Ein Zielgruppentraining führt nicht zu einer Zertifizierung. Es vermittelt, woran sich Entscheidungsnebel im eigenen Feld erkennen lässt und was dagegen trägt. Durchgeführt wird es von einer zertifizierten Prozessbegleitung.
Für Verbände, Fachgesellschaften und Weiterbildungsanbieter: Das Institut stellt ein Training für Ihre Mitglieder zusammen.
Training anfragen →Partner werden
ReflectIQ wächst über Partner, die einen Markt, die Ausbildung oder die Durchführung verantworten oder den Zugang zu einer Berufsgruppe haben.
Länderpartner
Für Organisationen, die ReflectIQ in einem Land oder einer Sprachregion verantworten: Vertrieb, ein Netz von Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleitern, Lizenzen.
Gespräch vereinbaren →Schulungsinstitution
Für Bildungsanbieter, die die Ausbildung in Prozessbegleitung nach dem Standard des Instituts durchführen.
Akkreditierung anfragen →Delivery Partner
Für Beratungen mit vielen zertifizierten Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleitern, die Initiativen durchführen und die Supervision im eigenen Haus aufbauen.
Gespräch vereinbaren →Verband
Für Verbände, Fachgesellschaften und Berufsorganisationen mit Zugang zu einer Berufsgruppe.
Die Zusammenarbeit beginnt mit einem Training für Ihre Mitglieder, zusammengestellt aus bestehenden Bausteinen und zugeschnitten auf die Situationen, in denen Ihre Mitglieder nicht weiterkommen. Dafür braucht es keine Entwicklung und keinen Rechtevertrag.
Zeigt sich dabei, dass Ihr Feld eigene Spannungsfelder hat, die kein bestehendes Reflexionsformat erfasst, entwickelt das Institut gemeinsam mit Ihnen eines. Es bleibt bei Ihnen, solange Sie das wollen.
Für die Durchführung braucht es eine zertifizierte Prozessbegleitung. Sie können eigene Leute ausbilden lassen oder die Begleitung über das Institut beziehen.
Gespräch vereinbaren →Neue Formate entwickeln
Neue Reflexionsformate entstehen auf drei Wegen.
Eine Organisation bringt eine Frage ein. Das Institut entwickelt daraus ein Format, das jeder zertifizierten Prozessbegleitung zur Verfügung steht. Die Organisation arbeitet dabei mit dem Institut an der eigenen Frage und nutzt das Ergebnis als erste.
Wer die Weiterbildung Formatentwicklung abgeschlossen hat, entwickelt eine eigene Geschäftsidee zu einem Format. Methodik und Vorlage bleiben beim Institut, der fachliche Gehalt bei der Person, die das Format entwickelt. Ob und wann das Format in den allgemeinen Katalog kommt, entscheiden beide gemeinsam.
Ein Verband entwickelt ein Format für sein Feld. Es bleibt beim Verband, solange er das will.
Ein Abzeichen gibt es, sobald Dritte auf dem Format ausgebildet werden. Es sagt aus, wer ein Format allein führen darf. Solange das nur die Person ist, die es entwickelt hat, gibt es nichts zu bescheinigen.
Die Rechtefrage klärt das Institut schriftlich, bevor die Entwicklung beginnt.
Daneben sucht das Institut Pilotorganisationen für Formate in Entwicklung.
Aktuell: Reflektiertes Lernen, für Personalentwicklungen und Schulungsanbieter, die ihre Schulungen wirksamer machen wollen.
Als Pilotorganisation melden →Das Institut
Die Life Institut AG wurde 1998 von Hermann Ladner in Zofingen gegründet und hält alle Rechte an ReflectIQ.
Qualität sichert das Institut über Supervision: Wer ein Format noch nicht zertifiziert führt, arbeitet unter Supervision. Laufende Initiativen prüft das Institut in Stichproben.
Für Matura-, Bachelor- und Masterarbeiten stellt das Institut ReflectIQ auf Anfrage zur Verfügung.
Seit 1998 mit Führungsteams, unter anderem bei
Anfrage an das Institut
Wir antworten persönlich, in der Regel innert zwei Arbeitstagen.